Deepfake: Was ist das? Einfach erklärt & Beispiele

Infografik mit Deepfake-Definition, visuellen Beispielen wie Face Swap und Voice Cloning sowie Tipps zur Erkennung von KI-Manipulationen in Videos.

Ein Deepfake ist ein manipuliertes Bild, Video oder Audio, das mit künstlicher Intelligenz (KI) so erstellt oder verändert wurde, dass es echt wirkt, obwohl es nicht authentisch ist. Häufig werden dabei Gesichter oder Stimmen einer Person mithilfe von Machine Learning auf eine andere Person oder in eine andere Szene übertragen.

Wie funktioniert ein Deepfake?

Deepfakes entstehen meist durch KI-Modelle, die mit vielen Beispielen trainiert werden, zum Beispiel Fotos, Videos oder Sprachaufnahmen. Die KI lernt typische Merkmale wie Mimik, Lippenbewegungen, Licht, Perspektive und Stimme und kann diese anschließend realistisch nachbilden oder ersetzen.

Typische Verfahren sind:

  • Face Swap: Ein Gesicht wird in ein anderes Video eingesetzt.
  • Voice Cloning: Eine Stimme wird künstlich nachgebaut.
  • Lip Sync: Mundbewegungen werden passend zu neuem Audio angepasst.

Woran erkennt man Deepfakes?

Deepfakes werden immer besser, trotzdem gibt es häufig Hinweise:

  • Unnatürliche Augenbewegungen oder Blinzeln
  • Unstimmiges Licht oder Schatten im Gesicht
  • Verzerrte Ränder an Haaren, Brillen oder Zähnen
  • Unpassende Lippenbewegungen zum gesprochenen Text
  • Ungewöhnliche Hautdetails oder flackernde Bildbereiche
  • Audio klingt künstlich oder hat komische Pausen

Wofür werden Deepfakes genutzt?

Deepfakes haben legale und illegale Einsatzbereiche.

Legitime Anwendungen:

  • Film und Werbung, zum Beispiel visuelle Effekte oder Synchronisation
  • Barrierefreiheit, zum Beispiel bessere Lippenbewegungen bei Übersetzungen
  • Datenschutz, zum Beispiel Gesichter anonymisieren
  • Satire und Kunst

Missbrauch:

  • Betrug, Identitätsdiebstahl oder Social Engineering
  • Fake News und politische Manipulation
  • Rufschädigung und nicht einvernehmliche Inhalte
  • CEO Fraud durch nachgeahmte Stimmen in Telefonaten

Warum sind Deepfakes problematisch?

Deepfakes können Vertrauen in Videos, Audio und Fotos untergraben. Das macht es schwerer, echte Inhalte von Fälschungen zu unterscheiden. Besonders kritisch ist das bei Nachrichten, Wahlen, Unternehmen, Gerichtsverfahren und in der persönlichen Sicherheit.

Kurz zusammengefasst

Ein Deepfake ist eine KI erzeugte oder KI veränderte Aufnahme, die eine Person oder Situation realistisch darstellt, obwohl sie so nicht passiert ist. Deepfakes können kreativ genutzt werden, werden aber auch für Täuschung und Betrug missbraucht.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein „Deepfake“ im Zusammenhang mit Gesichtserkennungs-Suchmaschinen?

Ein Deepfake ist ein KI-generiertes oder KI-manipuliertes Bild/Video, bei dem ein Gesicht realistisch ersetzt, nachgebildet oder verändert wird. In Face-Recognition-Search-Engines kann so ein Deepfake wie „normales“ Fotomaterial wirken und dadurch in Suchtreffern auftauchen, obwohl die dargestellte Szene oder Personenkombination so nie existierte.

Können Gesichtserkennungs-Suchmaschinen Deepfake-Frames als „echte“ Treffer behandeln?

Ja. Viele Systeme bewerten primär visuelle Gesichtsähnlichkeit (Embeddings/Ähnlichkeitsscore) und nicht die Echtheit des Inhalts. Wenn ein Deepfake ein Gesicht hinreichend ähnlich darstellt, kann es als Treffer erscheinen oder hoch gerankt werden. Ein Treffer ist daher kein Echtheitsbeweis, sondern nur ein Hinweis auf visuelle Übereinstimmung.

Wie kann ich bei Treffern aus einer Gesichtssuche prüfen, ob ein Bild aus einem Deepfake stammt?

Prüfe den Kontext der Quelle (Originalseite, Upload-Datum, Profilhistorie), suche nach dem Ursprung (früheste Fundstelle), und vergleiche mehrere Frames/Versionen desselben Materials. Achte auf typische Inkonsistenzen (unpassende Licht-/Schattenführung, Artefakte an Haaransatz/Ohren/Zähnen, unnatürliche Hauttextur, „verschmierte“ Kanten bei Bewegung). Ergänzend: nutze klassische Reverse-Image-Search, Metadaten-/Datei-Checks (falls verfügbar) und seriöse Deepfake-Detektionshinweise, statt dich nur auf den Ähnlichkeitsscore zu verlassen.

Wie kann FaceCheck.ID bei Deepfake-Verdacht Mehrwert liefern, ohne dass ich Ergebnisse überinterpretiere?

Als Beispiel kann FaceCheck.ID helfen, weitere Fundstellen ähnlicher Gesichter/Bildvarianten zu entdecken (Reposts, Ausschnitte, Screenshots), um den möglichen Ursprung und Verbreitungswege zu rekonstruieren. Interpretiere Treffer aber strikt als Ähnlichkeits-Hinweise: Verifiziere anschließend manuell über Quelle, Kontext, Zeitlinie und Abgleich mit eindeutig echten Referenzfotos, bevor du Schlussfolgerungen zur Identität oder Authentizität ziehst.

Was sollte ich tun, wenn eine Gesichtssuche Deepfake-Inhalte mit meinem Gesicht (oder einem sehr ähnlichen) zeigt?

Sichere Belege (URLs, Screenshots, Zeitstempel, ggf. Archiv-Link), melde Inhalte bei der Plattform (Impersonation/Manipulation/Nicht-einvernehmliche Inhalte) und fordere Entfernung bei Host/Seitenbetreiber an. Wenn es rufschädigend, erpresserisch oder intim ist, kontaktiere zusätzlich Plattform-Safety-Teams und erwäge rechtliche Schritte (z. B. Beratung durch Anwalt, ggf. Strafanzeige je nach Kontext). Vermeide es, das Deepfake weiter zu teilen, und nutze für weitere Checks möglichst datensparsame Suchbilder (keine unnötigen EXIF-/Profilinformationen).

Christian Hidayat ist ein engagierter Mitwirkender am FaceCheck-Blog und begeistert sich dafür, die Mission von FaceCheck zu fördern, ein sichereres Internet für alle zu schaffen.

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